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Nützliche Informationen für die Benutzung der Spitalsuchmaschine

Die Suchmaschine ist auf Personen ausgerichtet, denen eine geplante Behandlung in einem Schweizer Spital oder einer Klinik bevorsteht. Die Patientin oder der Patient kann die vom Wohnort nächstgelegene Institution suchen, entweder mit Behandlungsangabe, oder nur mit Angabe des Ortes oder der Postleitzahl. Es ist kein medizinisches Wissen notwendig.

Wie wird gesucht?

Durch Anklicken des Organs im abgebildeten Körperschema oder aus der daneben aufgeführten Aufzählung sowie durch Anwählen der vorgeschlagenen Behandlung wird die Suche auf die Spitäler eingeschränkt, die diese Behandlung auch anbieten. Zurzeit sind in der Suche nur stationäre Behandlungen abrufbar.

Postleitzahl oder Ort sind für die Suche zwingende Angaben. Wenn keine Behandlungswünsche angewählt sind, werden im gewünschten Umkreis alle Spitäler angezeigt, sortiert nach der Entfernung.

In der Trefferliste sind Überschriften zu sehen, die einen kleinen Pfeil nach oben oder unten beinhalten. Diese Pfeile können angeklickt werden, wenn eine entsprechende Sortierung gewünscht wird, beispielsweise nach der Distanz in km oder nach Anzahl der geleisteten Behandlungen.

Welche Angaben liegen der Suche zugrunde?

Jedes Spital bzw. Klinik meldet dem Bundesamt für Statistik (BfS) in anonymisierter Form Jahr für Jahr bis zu 30 Diagnosen und Behandlungen pro behandelte Patientin bzw. behandeltem Patienten. Daraus entsteht die medizinische Statistik. H+ verwendet im Portal stets die aktuellsten verfügbaren Daten der Medizinischen Statistik. Die zurzeit im Portal hinterlegten Daten wurden im Jahr 2008 erhoben.

Wie muss die Trefferliste interpretiert werden?

Werden aufgrund eines Behandlungswunsches ein oder mehrere Spitäler oder Kliniken gefunden, ist eine Spalte "stationäre Behandlungen" zu sehen. Die Daten hiervon stammen vom Bundesamt für Statistik (BfS) oder direkt von der Behandlungsanbietenden Institution als Selbstdeklaration (SD). Die Herkunft der Daten wird jeweils unter der Spalte „Datenherkunft“ deklariert. Wünscht ein Betrieb die Anzahl der Behandlungen pro Jahr anzuzeigen, werden die entsprechenden Zahlen publiziert. Entschliesst sich eine Institution gegen eine Publikation, erscheint anstelle der Zahlen die Bemerkung "nicht publiziert". In beiden Fällen kann nach der gewünschten Behandlung sortiert werden, auch wenn die Zahlen nicht öffentlich einsehbar sind. Somit können Spitäler aufgelistet werden, welche die gesuchte Behandlung in auf- oder absteigender Menge durchgeführt haben. Spitäler, die keine Daten lieferten, werden über die Behandlungssuche nicht gefunden, sondern nur über die Ortsangaben.

Welche Limiten hat das System?

Aus statistischen Gründen werden grundsätzlich nur Behandlungen angezeigt, welche eine Institution mehr als 10 Mal pro Jahr durchführt. Selten in der Schweiz vorkommende Behandlungen werden bereits ab einer tieferen Anzahl angezeigt. Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass eine Institution nicht immer gefunden wird, was aber nicht heisst, dass diese Institution keine ausgewiesene Erfahrung in de Durchführung der gewünschten Behandlung besitzt. Informieren Sie sich am besten bei dem vom Zuweiser (meistens der Hausarzt) vorgeschlagenen Spital direkt darüber.

Momentan ist es H+ technisch nur möglich, der Suche Informationen von akutsomatischen Spitälern (im Volksmund "Spitäler" genannt) und psychiatrischen Kliniken zu hinterlegen. Für Institutionen der Rehabilitation und der Langzeitpflege arbeitet H+ an einem Prototypen, da dort keine geeignete Datenbasis auf nationaler Ebene besteht.

Ca. 90% der Spitäler und Kliniken haben H+ das Einverständnis gegeben, die Daten der Medizinischen Statistik des BfS für die Suche zu verwenden.